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Full text of "Alemannia: Zeitschrift für Sprache, Litteratur und Volkskunde des Elsasses und Oberrheins"

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H*U. TMANN-SCHE BUCMDRUCKERE.. BCSN. 



Inhalt 



S c 1i w e i z 

Seite 

Sammloii^ der Wunder des Heiligen (üallas and Otmar 

HUsener 93—96 

Leben Heiliger Alemannischer Franen des Mittelalters V Die 
Nonnen von St. Katbarinental bei Dieszenhofen 
ABirlinger 150—184 

Zur St. Jörgenseheibe GrafZoppelin , 69—70 

Jobann Jacob Spreng» Idiotieon Ranracam ASocin . . . 185—229 

BriefweehRel zwischen JvLaßberg und Johann Adam Pnpikofer 

JMeyer 231-288 

[Findlinge Schweizer und Schlesier ABirlinger] ... 111 

Sagen Tenfelsbiindnisse Verzanbernngen Der.solbe] . . . 128—130 

K l s a s z 

Brnchstäcke einer Handschrift von Gotft*ids Tristan XllI Jar- 

hundert ABirlinger 146—150 

«jottlieb Conrad Pfeffel ueber die Schanspiler HF u n k . . 229-230 

[Zur Sittenkunde AB i r 1 i n g e r] 112-137 

lAlte Volksneckereien JWerner] 41 

[Zu des Knaben Wunderhorn von AB i r 1 i n g e r WC r e c e 1 i u s] 48—49 

Rechtsrheinisches Alemannien und Schwaben 

Weistnemer aus der alten Uerschaft Gaienhofen und aus Boh- 
lingen ABirlinger 1—27 

Aus dem alten Dorfbuch zu Langenenslingen in Hohenzollem 

Derselbe 124—125 

Kines Meistersingers Hinrichtung zu Ulm A. 1608 AT r aut- 
mann 68-69 

Studien zu Grimmeishausens Simplicissimus IV JB o 1 1 e . . 62—63 

Die Hohenzollerischen Flurnamen V— XII AB i r 1 i n g e r . 28—40 
130—146 



Selti- 

Zum Deatochen Wörterbuch« Derselbe 74—78 

Die ältere Sprache von 3Iesskirch FL a u c ho r t . . . . 70 \k\ 

Zur Alemannift ABirlingcr lll—lli* 

230 

Der Schwaebische Dialekt auf der Büne JBol te .... 97 08 

Besegnungen AB i r 1 i n g e r 122— r23 

Sagen Derselbe 126- 13n 

Sagen ans der Zeit des i^reiisigjäri^eii Krieges D o r s e 1 h c 70—78 

Zur Sittenknnde D o r s o 1 b o 1 1 2— l lo 

Variarnm Nationnm Proprietates lif JBol t(.' liO— 122 

Spruch Derselbe 98 

Alte gute Spräche AB i r 1 i n g e r 125— 12G 

Findlinge Ans Schwiebisch - Augsbnrgischen Hochzeit- und 

Leichencarmina usw Derselbe «i-i— P>8 

Zur Blnmendentnng JB o 1 1 e . . 73 

Alte Yolksneckereien JWerner 41 

NlirmbergiHches Uuotlibet zu Hebels Marktweiber in der Stadt 

JBolte - 78 

Zu des Knaben Wunderhorn AB i r 1 i n g e r WC r e c e 1 i u s 41—50 
98—110 



Aus den Briefen der Herzogin Klisabeth Charlotte von Orleans 

JBülte 50-62 



20 

jugen schiff, der nüt anders diu dann der vischencz z& war- 
ten, dem mussent ouch die paren Ionen, on vnnsem schaden, 
es müssen oach im die visch vnd schiff kooffen, one vnnsem 
schaden. 

Item es ist onch recht III stund hof gericht zu haben in 
dem dorff z& Hom, dar zu wir kernen oder vnnser amptlüt, 
so muß man vnns allen in dem kelnhoff zft essen geben, wie 
vil oder wie wir dann koment, vnd die poren f&tter, vnd der 
kelller hOw. 

Item es ist ouch von alter harkomeu, als dick wir vmb 
ander sachen hin in komen in die Uürin nder vnnser bott- 
schafft hin in ritten schicken, so mussent die puren f&ter gen 
vnd nimpt man how in kelnhof. dar ^nnb haut der keller 
gutter, das er ain solichs vsriehten S4.>1. man hab von ir w^gen 
zu schaffen oder sunst. 

Item es ist von alter harkomeu, wann wir uff den 
See faren wellen, es sy gin Costenez inler andras wahin, 
so nemen wir ain schiff, wik wir wollen, vnd der waibel mft£ 
bestellen knecht, dem mussent dit^ lüt louan vnd wir gebent 
inen essen. 

Item so haben wir zu richten in allen hölczer in den 
obgeschribnen dirffem, wirt darin ^eiraffvli mit holcz howen 
ettlich hölczer ain stump vmb Vlll ß 4* in ettlichen hölczer 
vmb l U ^, das ist 5ch geseczt mit der lüt willen, das ¥rir 
es nemen sollen von den lüten vnd ist ouch an vnns komen 
von alter har vnnd wirt vnns mit nx^ht arkent: also vnd dar 
zh waz fY^fdinan l>eschächent in allen dörffem, da haben wir 
zh richten vnd nieniatz anders, allso gefalt vnns alle jär zfl 
dem aller minsten, wenn ich den drittail nim by hundert f 
haier ettwa vast mer, 

Bl. VH^a. Item ouch uuVgend wir den vorgeschribnen 
dörffem gebieten zä dieunan mit ros vnd mit karen, als dick 
vnd vil wir si noturfftig w^reu. wä hin wir si dann bedurffen 
vnd ist also harkomeu. 

Item wir mugend inen ouch gebieten zu raisan mit ir 
selbs Hb, als dick vnd als vil wir sy bedurffent oder war 
wir si bruchen wellen: wer ouch, das wir krieg betten, das 
sy nit gt^rn harvß maintind vnd inen vilicht schad wftr 
all harvD geziechen, so hond wir all allweg sechs knecht ge- 
winnen, den müssen sy sold golH*n vnd ouch cost by vnns on 
vnnser schaden, das laitant wir denn vff gemain dörffer, es 
w^r ZÄ ros ald zo !\iß, als vnns dann tligti. 

Item dar zA gohön^ud ouoh by XX vaßnachthünr sind 
min vnd ettwan vil horj^thünr. 

Item dar V-ln^r sind wir vogt vIkt all obgeschribnen 
dörffer all sachen ze mindrt^n, ze meren, on mengklichs 
intrag. 

Htm das farhchi'ju AVolohor da ver ist ze vcznang, der 
sol alle, die in den gt^riohton gesessen sind, fiiren am zinstag 



00 



wi'nn ilnr in dotn fcoricht siezet; wör aber darvber howet, der 
kumpt vinh III ü ^. 

Itnn wenn man ain how gibt, der sol in howen biß xa 
VN^t^ndeni Merezen vnd dar naeh haut er kain recht in zh 
howen. 

Item wenn ainer zft ainer kripp oder zft ainer egten oder 
kA ainein karen howet, ho sol er ainem waibel sagen; diitt er 
daM nit, HO Wirt er gelaidat nach dem vnd ainer Stumpen ge- 
howen haut. 



B 
1«. lH>fta. HOLMNOKK ÖFFNUNG VND RODEL 

Ittm tfr» Witten cfiV o/fnunff vnd rodel des dorffs vnd g^ 
rivhUn ;ft /^>//l»lj/f'l^M van ahn stMck an das ander; dar nach dU 
j/iWf, dh Ao^ ^ii (fff*i>i Hchloß (tayenhoftn gehört vnd hamaek 
otnehnhrn stond, «i/Zf ijUttrr, die r4 dem itoß Gayenhofen ge- 
XtiiYN vnd yegkNeher inn hant. 

ttenk ifi/rf sind die rechten, sodann grawf AUwig vonStdtz^) 
«NIM dem 5|ihvAn/!) «x»m SatmenswUUr hant ru den armen lüienj 
so in den hoff" gen fiollingt^n gehi»rfnt, 

Uem de» Vrsto« s^t^l mau ainen herren zÄ Bollingen vorvs 
vud vor allen rinsou vnd uuozou ir^ vi>gtos rechten vsrichten 
vor alm homn\ von Oiv^touci:« 

llem de» ei>itou ist die av^^nsohatft «ins herren von 
iN^lt^uo* iu dorn keluhoflf vud fal vnd gliß. 

Uem HO haui der kehthoff *Vh die tV>-hait, wer das lüner 
au\ xulaui lAu. wich er iu den hoff, so sol er ftid hon; wCr 
a^HM* da* WIhm* t\\r, der kSm vmb X pfund pfening vnd hett 
U^ir dv> ta^ vud VI \>ivheu> 

Uem xxi^r ^o!^. das aiu koUor ab ^:enc. sol ain herr von 
l^^^^euoa deu \lr\ ueuiail u^u\eu v:ul s^^l da^ >*r vernnst haben 
\ ud ho^ > ud *nv>^ sol > ff dorn ko;::hoff Vliben vnd geschmid 
\ud \%M>ohivUou j;>^^aud. 

Ueu\ sv^ s\^l mauu a*»uom horrx^n von C^^ienc* vff vnnser 
l^v%\eu 1,^^ 9%^ Vx\\^\ >Muu*rkon:n vr.vi v5 sant Martts tag 
»ummor Kv>n\; ^,^ atvr \or dor. siV.or, >AivI oder vn^wichrt 
kAm ssler kru>^. so Ul iW^V s^^l :v,jir. r.cr::ea im htkber vnd 
mau, d^^ Nff d*,o |i\\uov ?\v,vn. vv.o *\",Ai vijts schacxen ongenird; 
KäuAoui du^ uu \WvA».v.ks"uxo:\ n^" ><*l rj^r. den drytail geben, 
\Us\ s\^l da uv,^ >xM^*,v.M >>v, ^V,'^ rv>, d*s vln her krieg hett 
\ \\>\ a\n a^tu mav, da xo^* s^'t'-A*". ^^j^iTfr: vw-r^-i-ir**. ä> sol er de» 
♦c*N^u >\\> uWuv* 5*.^».M^v, , >fcir X'> vi*s *::: arm man krieg 
>sM^ >^nI v<ä?^V o\ vv.cv, V*vv. ,i" .*As :rr in h^lfle zi dem 



N,'*V^*^'«. .*N\*<^vtvMn. "^ >i*«a x!w 3^^ifexr. 



-•5 



>rjmpprn vnd prwissne mär ^nneen. da* er e> peton hab vn 
>• ! iwh; zu :ni hon, vn:z an die lardsirä? ^isd wenn er di 
'.ir.tisirÄ* kuiüi^T, so >«'•: er frv sin. 

hria der we^r >•:•' C'-'»!: von drüi dorff zu B-:*ilingen in di 
vtvhwaid vT*d sol dor wes* sin hie dysenT dem *te^ XXII 
5oh;:oh wiit, wanr. die veohwsid ceb "rer.: gen B^r-Uingen i 
cor* h--^:T, 

hera in den hoff iror. B-- '.r'r.iren ffeb^rv^nt mi h'"«lc2or, ds 
isi daz crsi der Bor^. ds< L* rr.. dÄ> Esi-'Äcb vnd der Hartbeq 

lu m der kelr.horlf >-;l air-en ftrrssn haSfn am kasteli. da 
>v i r.::i:: in s-.'.iohon orvn habe::, das ai- keüer ainen f&ß ai 
:o!d har\ den anderr. iui ho:i2, vnrz da* er ain füder holtz ho^ 

hör.: da< gui-in. da< ri doz: Berg geh-'^n. welchan da 
I ha;::, der so: do> Borgs hür;er.- 

l:oni die h^'-^ ar. «:■>: ar. 5-:l EiiLsn hünei: vnd die kelU 
l.on: vnd dos HarviSrg^* 

BI, :>:^c4. I:or.i v* sar.: AuirasTag *■:'. nan die wintaflFare 
Ws^vron vr.d so' r.;ar. sy lyohor. aiuer: "" : viiiger vnd welcha 
sy onrotaoh: vr.d w,s er wir. k-f^. >: s-:üd -^^ andern ho 
iungt^r hro.dor :v.r. g< :: vr/> der. wiu vr. i wenn er den win v 
4 d:o :r^-)tr' hr:r,in, s"^ >• r.d dlo ■r.:-".ir.irtr dar cv'n vnd sou 

■ den w:r. Si*h,^:-o" r.aoh i^:r.;alr. '."n* 

hor.i das :s: do> h;:s r^v':.: rt. r^: .::r.i??n. welchen dei 
ar.dor v* s:n *.c bor. s:'.*.;. dor k^^: : v—'- X prind ^ sol da 
lohon r.;;r.\sr. s-r. >»orv:or.. 

I:ou\ r.;ar. so. .^.iv.or.: horror. v,—. B. ".lir-g^n ain fffm^r r»i 
vr.d a:r:i r. kr.<vh: haNr.. rr.o siror. s:r.>.-ii-. d:e s->nd die hnb€ 
^r.d so>.*>,-o*ov.sov. vv.d d:o >-,".-n vr,i ^ :*-.-: . 

no;r. :v. diV; oNa^r.ar.r.Tor. k^ ".r.r. :' ^"r.- 'rvni XVIII w//^i 
da g'i NogkV.oho mV. S;> rd^r air.T^^:v. :v~: von Boilingen ai 
\.o:ia'; kor.'.ov. vr.d 1 rina" >aVr vri III /L 

h«r.: d,',> oro>: "*" B ./.r^r. v-i .- der Hörin isi aii 
xoi::o>.s:;? dor sta-.v, . :: . B— ...'.xh. i.r .ia v-rgraHen ist vt 
^,v,.: x:::- >^ d:. >\r^, s.i i?-: >:rv.: a':- iozi Sohinerberg 
>s .-.r/.r.o-T; xr,o. :v". ■ '^ .vi .i:r >V7. dor da lin zwüschei 
V.or-.ur >;ao. \r.d i'.-\ ; - \ *■. ". .i-v. r.*.AT. v.t7-rT der Tapsche 
<;.vr. w.,: dv\ v.-.s^r: \,- ,i:' W.:. -"- .sVi;- in den Sew ti 
o,.'-,v.v.:-,v. >..v. •':; ^;:- Av'.: \ r. i i.-.":"- •. : r. '•'.ir :n den Egelha^ 
>'\i o.,sr.:.av.'v:r. x •.:,- .<r /.-;>?.:*..> j-ji r. * vr.d sond wissa 
» .:.■•> 1 :• r.;iv ;-.i:vv.i:tr \ .\^' ->: \ y- -.: -. - i v'^:r gü:. das in d< 

Vi : . * iv>.\: xvo Wi v' er r.av. " in : -u^nanien kelnh< 
i. V :. x^tv.v. diV \\;::; v^^r <-': *--^. >: >a-: ^ier vogt g 
XX ■■ " 7 ." ^^- i' I • I« •■ .» • •' .'•'■'■'»' « ■ ■■* •■ .- - -■ •■* -* ~ v^d wÄ er d 



-V'- ■ v;..*- *. ' .■:.-i..: \ «•» V. *• ••■■ }i.'-^\ f'jm'dit Ach 



fi<5in (\vr liurg wert ze Smichen 1346; BÜrgU^ Zimmerfl. 
I/ocMurffy Hangend. Jhirgäcker Uechingen; Burghalden Hol- 
HUMn u. B. und Mclchingen; Burghof j achbergisch, Baind; In 
liiirrkHtncken Vilsingen 153ü; Burgstally Betra, Trochtelfingen 
(Kling<MiHt<>in). EIumiho heißen die zwischen dem Bürgle nnd 
drin Hrzirk Senidach ligenden Felder in Stetteu u. H. In der 
Ow im liurgHtaL Unterschmeien 153G. Burktar Langenensl. 
(iartrn an dem Burktor. Seelb. Altes Schloß, Sigm. Wald, 
ti. hv\ Jiingnau, Veringendorf. Burgweg, ebenda, ^hloßacker 
am Zoller; Srhlnfilt'felsni, Kaiseringen; Schloßgaßgrund, Beim] 
//vidruHrhlfißlc, Ohei'schmeien; Obertor Sibratsweiler, achber- 
ginch; heim Werdgnthor Inneringen 153G; Felltory Langenensl. 
Mt. t\iUtnr zu lesen. 

Alt(» Verhältnisse weisen die Fluren ScheJment-al Troehtelf. 
IVdhfT Frauental auf; Schal menäckery Langenensl. Pfamirbar 
und llettingen. Ueerstraßt- h. Weilh. Hochgesträß bei Dobe- 
ralNweihM\ aehhergiseh. ' Auf der Schanze, Melen. Schände, 
Roll, Wiltiiugen. KnegeHmch^ el>end. Im Zwinger, Bingen. 
liauernschanz^ Waldtal Henzingen. 

liier mag aueh der Tahrrwasen in Talheimer Markong 
sehie Stellt» tinden. loh habe Alem. y, 196 schon davon ge- 
hamh»ll; es ist ein alter befestigter Plaz seit den böhmischen 
Kriegten 15. Jhd. bei uns bekannt: tabori. In Nordstetter Mar- 
kuHg bei Horb ist aueh ein Tahrrwasen, Die Augsb. Kroniken 
liriitgen da, wo von oesterr. Kihmischen Kriegsaffairen die 
Uede ist» das Wort ötlers. loh tuge noch einige Stellen aus 
«ier dironiea IMM ■ .Vlem, XIV ^242 sv Name) hier bei: 

a. 1 156 erhiib sieh inn dem Land zu Oesterreich ein bu- 
bt»rry. ^Söldner lenteu sieh auf» do samelten sie sich za samen 

in dem laml vud machten einen täher vnd gar fest sy 

gewuunen NtMiwkitvh ain Marokt vnd machten ain täber dB.- 
rauü vnd ritten da auü vud ein — gewunnen ain Markt hieß 
lb»der.sdortV. ligt ." Meil von Krems, den vmbgrAben sy auch 
\ nd maehten mer M?t r. 



VJxIHtMIKN. l KIDHOFE, KAPELLEN, KIRCHEN- 
iWWM. Kl.öSTKU, rFAFFEN\ MONCHE, NONNEN 

l Hinxier .V..V>.,>j lr.r;ckv>ftn LV^. KirchUn ebendi. 
Ihv.trr der \. v \, IViv.or.: V^i dem KirrhU Stein; Im »H 
P;ux'.V';d> l^^>:v;;r»v 111*,': >.^ s^^! derstlb Bni^gMd raichen und 



41 

TITÜLI CIVITATUM 

Wol vff ir vorreiter von . . . äth 

Ir pfeflferlecker von Köln 

Ir Schmerschinder von Bonn 

Ir Spötter von Linss 

Ir schwetzer von Sintz 

Ir büdelschnider von Rinmagen 

Ir mörder von Brisech 

Ir gasseniunker von Andernach 

Ir pfaffenkinder von Koblenz 

Ir grabenschisser von Reins 

Ir grindigen von Bubarten 

Ir linbuben von St. Gewer 

Ir handspiler von Wesel 

Ir zollknecht von Bachrach 

Ir hundschlecker von Bingen 

Ir hafenschisser von Ingelnheiu 

Ir meineidigen von Mentz 

Ir dubenesser von Frankfurt 

Ir eseltriber von Oppenheim 

Ir rübenschisser von Altze d— 

Ir domhentzen von Raggenhusen 

Ir blecscher von Lutren 

Ir secktreger von Wurms 

Ir gertenhawer von ßpir 

Ir reisigen von Landow 

Ir groben buren von Wissenburg 

Ir Winsuflfer von Hagnow 

Ir blutesser von Strassburg 

Ir entenschü[r]tzen von Schietstat 

LENZBURG SCHWEIZ JWERNER 



ZU DES KNABEN WÜNDERHORN 

Neu bearbeitet von 
ABIRLINGER und WCRECELIUS 

xn 

I 162 Ich kann und mag nicht fröhlich sein 

Eine Faßung mit verschidenem Anfange und Schlufie 
scheint unter den Soldaten zimlich verbreitet zu sein. Wir 
^eben sie nach einer AufzeiQhimn^ aus Neuweiler (Karl Doli): 



42 



1 Schatz, ach Schatz 

Reise nicht so weit von mir! 
Im Rosengarten 
Kannst meiner warten, 
Im grünen Klee — juhe! 
Im weißen Schnee. 

2 Mein zu erwarten 
Das brauchst du ja nicht. 
Geh zu den Reichen 

Zu Deinesgleichen. 

Es ist mir eben recht — juhe! 

Es ist mir eben recht. 

3 Ich heirate nicht 

Nach Geld und nicht nach Gut. 

Eine getreue Seele 

Tu ich erwälen. 

Wers glauben tut — juhe! 

Wers glauben tut. 

4 Der es glauben tut 
Und der ist weit von mir, 
Er ist in Schleswig, 

Er ist in Holstein, 
Er ist Soldat — juhe! 
Er ist Soldat. 

5 Soldatenleben 

Und das heißt lustig sein. 
Wenn ander Leut schlafen. 
So must du wachen, 
Must Schildwach sten —juhe! 
Patrollen gen. 



Wenn dich die Leute fragen, 
So sollst du sagen: 
Schaz du ghörst mein — juhe! 
Und ich ghör dein. 

Eine fast gleiche Faßung gibt Böckel aus Hessen. Nach 
im ist Str. 1, 4 zu beßem „Will ich deiner warten." In der 
lezten Str. lauten die zwei feienden Zeilen bei Böckel fol- 
gendermaßen: „Schildwach stehen, Patrouillen gehen brauchest 
du nicht." Wenig abweichend ist auch das Lied mit dem 
Anfange „Ach Schatz, ach reise etc." bei Mündel Nr. 137, wä- 
rend die beiden folgenden Lieder Nr. 138 und 139 sich mer 
der älteren Faßung im Wh. nähern, zu der auch EMeier S. 
106 stimmt. 



44 

Drey Rusen em Garden, 
Drey LiUen em Wald: 
Ihr Mädche bestaat üch, 
Sonst werdt ihr ze alt. 

Drey Weiche noh Ustern 
Dann geht de Schny weg; 
Dann hierot mi Schäzehe 
Dann hann ich *nen D — ck. 

Baal senn se om Acker, 
Baal senn se om Rhein, 
Baal hann se en Schäzchen, 
Baal han se er kein. 

II 331 Mein Gott und mein Herr 

Vgl. dazu aus Neuweiler: 

Mei Mutter mag mi net 
Und kein Schaz han i net, 
Ei, warum stirb i net? — 
Was thü i do? 

II 331 Hab ein Ringlein am Finger 

In Neuweiler ist das Liedchen so aufgezeichnet: 

Ein Ringlein am Finger, 
Ein Löchlein dadur. 
Dort sieht man den Buben 
Ire falsche Natur. 

Als Scherz- oder Tanzreime wurden aus Neuweiler noch 
mitgeteilt : 

1 Vor i mein Schaz verlaß. 
Verlaß i alls, 

Den Schu und den Strumpf 
Und den Flor um den Hals. 

2 Wenn dir der Wein zu sauer ist, 
So kauf du dir was süßer ist, 
Und wenn dus Geld versoffen hast 
So kommst und schläfst bei mir. 

Aus der kleinen Sammlung schwaebischer Lieder und 
Sprüche, der wir oben bereits merere entnommen haben, 
teilen wir folgendes mit (in Neuweiler aufgezeichnet v. KDoll) 



1 Was gibt es denn schöners 
Als Jagen allein? 
Meinen Schaz zu erfreuen. 
Wenn er traurig will sein. :,: 



48 

E 

Einen Spottreim ans Deckenpft*om enthält die Sammlung: 

Wer von Calw kommt one Spott 
Und von Wildberg one Kropf 
Und von Naglat one gschlage, 
Der kann gewiss von Wunder sage. 



Aus einer Sammlung von Volksliedern, die in dem St. 
Amarintal und andern Orten von Oberelsaß aufgezeichnet (von 
Dr. Bruno Stehle) sind, mögen für dißmal ein par sich an- 
scließen, zunächst ein Abschidslied aus Soldatenkreisen. 

1 Jezt reis' ich nach Südland 
Und es fällt mir so schwer: 
Nun Adieu, liebes Mädchen, 
Wir sehen uns nicht mer! 

2 Sehen wir uns nicht wider, 
So wünsch ich dir Glück: 

Nun Adieu, mein liebes Mädchen, 
Denk doch einmal zurück! 

3 Am Sonntag Morgen 
Da kam der Adjutant: 
Guten Morgen Kameraden, 
Heut ziehn wir ins Feld. 

4 Warum denn, Kameraden? 
Kann es morgen nicht sein? 
Denn es ist ja heute Sonntag 
Für alle junge Leut. 

5 Der Kapitän er sprach leise: 
Ich trage keine Schuld, 
Prinz Karl der Allerhöchste 
Trägt keine Geduld. 

6 Das Schifüein tut schwanken, 
Bald hin und bald her; 

Nun Adieu, mein liebes Mädchen, 
Wir sehen uns nicht mer! 

G 

1 Wer kauft sich, wer kauft sich 
Ein wachsames Hauchen? 
Wer kauft einen schönen Han? 
Er weckt Euch Winter und im Sommer so fiüh 
Und kräht ja so lieblich sein Kikeriki. 



54 

Man kan über ein mergen {sie meint die tragödie Iphi- 
genie] iirar woll weinen; den alle tendre sentimenten attan- 
driren die gutte gemüther. 1,439. 

Das m^rgf» von dem tiig (?] erinere ich mich gar nicht, 
mein leben gehört zu haben; diß landt macht einem manch 
mergen vergeBen. 1,151. 

Goit weifi, wo die zwei schreiben hingekommen sein, ob 
sie ein allminislerischen oder neuen ertzbischöfflichen hindern 
gewischt haben. Wen daß were. wolto ich, daß onßere bricfe 
beißen kanten, wie in dem mtirrhem von Kacka fmamuiM, 5,293. 

Ich muß lachen, daß Ihr Euch geeylt habt undt doch 
zu spat konimou seydt: daß gemandt mich ahn daß würgen^ 
50 man mir verzehlt. wie ich noch ein kindt war. Es ist, wie 
Ihr wist. gar lang gelinen [lang geläutet, d. h. lange her). 
Aber damit; ich wieder aufF mein mergen komme, so wolte 
eine fB:^f^ck'^ zur hochzeit kommen, kam aber erst daß ander 
jähr zur kiutaudf. üel über den zäun undt sagte: Eyllen thnt 
uüaer gxi::. ;?.1»>1> f. vgl. 5^5, — c^L da^m JÄ>W<r. Aiidemiscke 
ErziMm»*i»rm 1S55 5S4 f, ^Wm KUr sm^dttm^ mmd Grimma KHM 

Es :s5 ihr gaugeu wu» der vt^f^.«», so zur Jungfer ge- 
wonieu: wie sie wider matis** ge^eh^u. ist sie wider zur katz 
gewv>nieöL l^rüf '.»« di^ Kmr^inftim ^•j'rtw n*m Htimmo€rr vom 
:tX iVotfÄft^r .'Tv*«-^. ^tti l*>v>Ä*r, A"<ti<f B^itnijts :ur K^mmtmis der 

MOkrctk^m ^r^-a&imt A.^.^/ft mm ^«> r. O^r. m G rwtrkßf m itKmd : r^. 
ÄrtiAjfx c>MHt^^9CiMmr^r'^ i,>r.> r\ ffA'wrr r» W^ddi*^ Stop t^. 



Meitt :?cJ>ii bs5 ie^*cx drrct 'iuschaldid: vecdichögteii che- 
Ttt^ker HatuVr^' eVii >**»f d:«^ ffpin/rr r»/#4 /<-» /Vt?«, die man 
sttr l^^Viu.dr bi'5; ^^::i^ wu.?.sc>: A-rj: V.!^i•. .iiß e:^ woU ge- 
:$ch«:i]lVu :ti^ werviee. vlx ciOL^Wre. ddii e?^ ei*>jTi!end Mag sein, 
dte dn's^e» daüS etj^ Alle kto^iite lent^c ntax. dt«? 4.. daß er die 
execvri^ie« tertiett ttwsg. !K*bt^ftt. rvvütienL \iä3::i3>eflL die 5. wunseht 
:?>öaL iv Xrt\*C5!^*Jt.nB4; %or. sxi Varv-rt iV ■^. ueär äentz zu 
?TaS.*tt A^jJ ei^ ,i*Kivrer: ^Iv T "^^ iSfr 'iü:;ie Ti.tTT vergeßen 
sxir V^KiVfc'ii' ia tüv-^te«. ^.l.c s*^*:: c!i Vjh^ i«?ni kin»it nicht 
aeitrttv'u %aj$ uie^^K* >c?!:^^^«$^rtr :>:jx 4??'Sfa !rx»Sftt, aber 

TttiCJt :hjti ^Jt5s iC^-^tts ^itt Ätt ^v-^5s iVaeu s».-r.: Srh will ihm 
Ä»^ eilte« V*tfhciK'U ^c^i^it)C sceN^tt. ii%i Tmtnt ntfunja S4>llv er 
wer*ic ^m«le«^ "x^^ ^iK^^^vxv^ii. vl^ ^'I; rrm ^> ^fiueii sehwar> 



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56 



SPRICHWÖRTER 

Ich weiß noch alle sprichw&rter, so ich mein leben in 
der Pfaltz gewost habe. Solche lapereyen beh&lt man eher, 
alB waß rechts. 4,128. 

Alt und jung reimt sich nicht. 6,178. 

Wie die alten singen [1. sungen], so pfeyffen die jungen. 

6,63. 
Alter hilfft nicht vor Thorheit. 6,264. 

Aprilen Wetter , Jungfemlieb undt roßenbletter Wehrt 
nicht lang. 4,103. 

Art lest nicht von art. 1,457. 

Waß nicht zu endem stehet. Laß gehen; wie es gehet. 

1,456. 4,46. 

Ihr habt mein contrefait bekommen auff den tag, wie 
man alß im Sprichwort sagt, daßBarthel denmost holt. 4,276. 

Ich bin nicht gern beklagt. 1,406. 2,166. 5,373. 

Daß Sprichwort sagt, daß berg undt thftller nicht zu- 
sammen kommen, aber woll die gutte Areünde. 1,26. 

Es kompt selten waß beßers hernach. 1,401. 5,314. 

Deß brodt man frist, deß lied man singt. 2,602. 

Die kleine dieb hengt man undt die großen lest man 
lauffen. 5,358. 

Gutt ding will weill haben. 3,81. 

Der donner thut oflft dolle streich. 5,188. 

Meine Wörter brilliren, met verloff, met verloff, wie ein 
dreck in einer lanttem. 6,162. 

Mitt eßich fengt man keine mucken. 2,43. 

Es ist gefahrlich, große Flüße undt große herm in der 
nachbarschaft [zu haben]; den sie knagen alß waß ab. 3,387. 

Ich meindte, daß alte Sprichwort wehre: Ein f^ündt in 
noht gehen 16 auff ein loht Es ist noch etwaß dabey von 
einem quintlein, so ich vergeßen habe. [Solls aber ein harter 
Stand sein, So gehen fyinWg auf ein quintlein.] 5,282. 



60 

Unrecht gewohnen gutt kompt nicht auff den 3ten herm. 

3,5. 

Untrew schlegt seinen eygenen herm, wie daß Sprich- 
wort sagt. 1,195. 6,85. 

Es ist beßer, drauff zu wartten alß drauff zu fasten, wie 
man im Sprichwort sagt. 2,521. 

Stille waßer gründen tieff. 6,335. 

Ein jeden seine weiß gefehlt undt seinen dreck vor wei- 
rauch helt. 2,75. 655. 

Ein jeden seine weiß gefehlt, daßüberig bläst der Wächter. 

2,340. 

Waß ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. 1,482. 

Gegen windt und wetter kan man nicht. 4,335. 

Wen man bey den wölffen ist, muß man mitt ihnen 
heüllen. 6,440. 

Were herr Max söhn so schön alß sein vatter seelig, 
solte ich sagen: Man hatt bey euch den zäum [1. zäun] umb 
den garten gegrüst. 2,422. 



Wo der teüfiPel nicht hinkonmien kan, da schickt er ein 
alt weib hin. — Briefe an die Herzogin Sophie von Hannover 
hei LvRanke, Werke 13, 41 (1870). 

Der Schnee feit so baldt auf ein kühfladen alß auff ein 
roßenblatt. 13, 42. 

Indem ich, wie daß tetitsche Sprichwort sagt, schir schon 
zwey küchenbuben oder simmem saltz mitt ihm gefreßen. 

13,68. 

Wer von dretihen stirbt, muß man met verloff, met ver- 
loff mitt fürtzen begraben. 13,77. 

Alte lieb rost nicht. 13,82. 

[Ich] forcht aber, daß man den zäun umb den gartten 
grüst, wie daß Sprichwort sagt. 13,88. 

Derlausterer ahn der wandt, der hört sein eygen schandt. 

13,186. 

Daß Sprichwort ist woll war, so sagt, daß es beßer bey 
lewen undt drachen zu wohnen ist alß bey einem boßen weib. 

13,262. 

Den sieht mich alle menschen ahn wie eine kuh ein neu 
thor. 13,4. 



62 

Schriften 7ßl9 f. JTander, SpHchu^ßHeHerikon 4,^00 f. Bei 
Heinrich Julius ton Braunschweig Schauspiele &. X7 ed. 
Holland 7855 sagt der Xarr zu dem düringischem Bauern: 
.Ghy kondt wol negen suppen ran ein Herings Kopp maken.** 



Wie ich sehe, liebe Louise, so seydt Ihr eben so ge- 
schäflftig alß eine mauß im kindtbrti^ wie man in onfler lieben 
Pfaltz sagt. 6, 232; vgl. 386. 495. 

[Ich] mogte aach woll wie ordinarie ein schläffgen thun, 
den ich fühle schon, daß mir das »andtmüngen in den angen 
kompt. 6.168: vgl. 2.660. 6^. 

Rätza^lger anffgeben ist all artig: da amnssire ich mich 
etlichmahl uiitt. ehe ich schlaffen gehe. l;258: vgl. 247. 

Mein söhn maß es machen, wie daß alte te&täche liedt 
laatt : 

Ich laß die leüne sagen. 
Ich gedencke, waß ich will: 
Die sich nmb mich viel plagen. 
Die gelten bev mir nicht vieL 6w>l. 
BERLIN JOHANNES BOLTE 



STUDIEN ZU GRIMMELSHAUSESS SIMPLI- 

CISSTMUS IT 

Die Hrrzoi^in Sophie von Hannocer i iekJO — 70/ schreibt 
am ow Sovember 1670 von Ibury an imn Bruder, den Kur- 
färsien Karl LudK-iy cvn der /yo/r Publikationen aus 
den k. Preußischen Staatsarchicen Band 2«>. ISSo S 154): 
^On m*a recommende uu livre en Allemand. qui s'apelle 
Sinplisis Siuplisissiinas, qui a este imprime ^ Mompelgard; 
par le titre ou dinnt, que le Ptiuce du Ueu en est lantear. 
Je peuse. v^u^il vaudi*» bieu BertoKlo et Bertoldine, 'f c'est 
pourquoi je le recommeude Si vo5>tiv Signi*. i condition« 
qnVUe veuille se donner la paiue de mVu faire avoir un, je 
pense. quou le trvmvem saus doute il Krancfort.* 



' Gemeint ist die italienische Vita di Ife rtoldo und ire 
Kartsesuntf Vita di l^e rtotdino, in ^reicher Giulio Cesare 
Crt/c*» die yamfHstnricke eines 9ci$ngeH Bauern erzMt hatte^ 
Vgl. Dunlop'Lie&nfiM. Gesvhichte der f^rtMfodichtitHgeM l^I S. 3^ f. 
umi Guerrini. La i-tlu e U \/f^re di GiVtyßce i^76>. 

*' Des KurfUi^sten Mtceit^ IiVamoA/äm, die HaugrUfin Luise vqh 
DegenfeU. 



66 

So viel mal in Wein trinckt den JohanneM Segen, 
Bo viel Vergnügen soll bey Ihnen sich erregen. 

1729. Augsb. Hochzeitcarmen. 

Tauf Sitte. Dann es ist noch auff den heuttigen Tag an 
vilen Orten also herkommen, wann ein £Lind mit ft^wden 
zur Welt gebohren wirdt, das man den Vatter pfleget ins 
Trinkhauß zu fuhren vnd gute Freund in ehren mit einander 
Milch sein, eben darumb, dieweil der Mensch zu guter Stund 
zur Welt gebohren worden. 

Augsb, Leichenrede 1620 von Goebelius. 

Knecht Ruprecht. Es ist so hier als auch in andern Landen 
(9ar ein gewohnte Sach, wann Kinder böse seyn, 
Dal) mau sie also schröckt, der Ruprecht ist vorJianden, 
Und Ihnen eine Furcht durch dieses Wort jagt ein: 
Oloioh fangt der UauiTe an zu zittern und zu beben, 
Zumal, da Kr sich oflt gar gräßlich sehen läßt. 
t>a hört man den Verspruch: Sie wollen frömmer leben! 

iiiichzeitcarmen 1730. 

'l\Hit$lH^eH. Hier sind der Exempel, welche ihr Absterben 
UM^ gtH'is*^ Tag und Stund vorher gewust und angezeiget 
habon, gar viol in Historien aufgezeichnet und wer darauf 
aohiuug gilH't, der tindet« daß selten ein fVommer vornehmer 
Kt^'ut sUrbt, da nicht etwas sonderliches vorhergehet, wodurch 
«K'iu AIv^I^tIhmi iHHleutot iHier gemuthmasset w&d. 

ttk:4 Lmdi%u. 

Au^ur^. \\\ Holland schien vor Dich das Glücke schön 

zu blühen, 
J^sUvh d^iu iWu^r Siu $\>IU au der See nicht seyn, 
l^ ^^Ut«^l iu das U'tud der t^r«i Tirmtsckem ziehen. 
IH» ):iciv^i deu \\\vhs^l dauu mit gutem Willen ein. 
K^ s\vlU Au^slus Hury vta^^ #U;V .4»^ »n c^-Airu6«f« 
IVt^ als ^vUoblcu Ss^hu N*\ ihrvu Bürgern haben. 

,\^<i^' .¥vM>i^K»v%^ liW K^r^f Kt^r\tMni im Awf^r. Maxi< 
«txtvvuu?^ l öuAi iU^tf KVr^^ls\it^u at:: ^watt R&ruc gieieh wider 
\v**u l\si .iytJH^v^wKv sU er aVr Mfia;<?ttOr;*b £>et^sanden. heiß 
^viUs*4 \»^l ^N*^^v sU t*^^ >vi:i ^^uwswr and trewester 

eisen 



K 







68 

Ein Orlog-Schiif, beraubt der Segel, Mast, Stricke. 

KIn al>goötandner Storr, de'r keine Früchte trttgt. 

Kin Augo ohne Licht. Ein Lahmer ohne Krücke. 

Kin Angor ohne Gras. Ein See, der unbewegt. 

Kin Hohlappos Wagen-Rad, dem eine Lunze fehlet. 

Kin Schlag- und Zeiger-Uhr, die weder schlägt noch zeigt 

Kin Molanoholicus, den bange Sorge quälet. 

Kin l^alH^rant, dorn Gold in dünne Luit verfleucht. 

Klu müder Wandersmann, der in dem Wald verirret. 

Kin Avvgt^lassener zu grCissrer Sclaverey. 

Kin RtH'^hner, welcher sich nur mehr imd mehr verwirret. 

Kin armer KrtMuit in düstei-er Wüstenev. 

Kin Mcnscli der lebt und di>ch lel>endig tod zu nennen, 

Oicwcil sein Herz ont$tH>lt im kühlen Sande ligt. 

Kin bVtnnlHiling. der sich selbst- den andere nicht kennen. 

Klu Ways^ der Kitern sieht, jedoch die seinen nicht. 

Kin UiUl. ein Traum der Nacht, so beyde ohne Wesen. 

Kin Kauflf\nann« der nichts thut, als banqueroute spielt. 

Kiu Kranker, der heut mevni, er seye ganz genesen 

Tud UK^r^nx witHlcruiu die alte Schmerzen f^t. 

IMK OKIGINALK HAT MIR FREUND LROSENTHAL 
IN Mi NVHKN lUK BENfZlNG fBKRLASZEN. 

ABIRLIXGER 



KINV:S MFJSTKKSINO.KKS HINRICHTUNG 

ZI riJd ASXO löOS 



Vuuo v^nss: l^V;^ vUr, :X\ ütAr^y i^t Ptilmsontsig vmb 
vlsiM: .vNtul ^'^i> > u>:. i'^i-dre:: > ritzLUL^fOC^f^ütsi ddihier in 

v^vi ^vvNk\* ^'^x'^it i*A:ti:.ui:^*-;> M^rs. !L2:i£vLiAri:: oa sie auf 
skc^H *uc:vJ^V#XA^^tK't^ rk'c:^ .t Jir. rji j^xc J-KEL 5a^d«i sagte 
v.\ts\' \V4^ J.v-.fM .iivlvrvu rfa*iK-^'> rii-'.l^ Mjiyr. *fr soü «all sein, 
>c >».'.. ^iv">: >v\'Us \:vft. »»-i -j^'^v ' ^'*- K'i--tf^ ÄL^ c* sev sünd. 






102 

II l\2'\ Komm ich hei Mittemacht 

iHt In clor Orlf^inal - Aufzeichnung in Arnims Sammlung 
ilrni liloclcluMi „Schwimmen zwei Fischle im Waßer herum" 
mIm 2. 8tiH>fo hoigofttgt )8. unten zu S 328. Die Aufeeichnung 
Uutot: 

Komm ich bei Mittemacht, 

wlrti mir gleich aufgemacht; 

hahem soin Köpfte voll geschwätzt und gelacht, 

hahom's voll gelacht! 

II 325 HViiii I schon iiiV schan hin 

Wenn i schon *et schcen bin 

Kriog i doch en schcene Ma, 

l stell en naus in Krautgarta, 

Schau on allweil a, 
VgK KMoior 35 y\n\ 

U 3^5 I A(i5 ein ^höHs SchötdeiH 

IMo i>rigiual wVuf^oiohnung in Arnims Nachlaß hat Z. 1 
l<>^, *xM\sl i?it sio in dem Abdruck genau widei^geben. 

M'ruM'* A*rCkv:fl# mit mtlr. 
YU(^<»h v^niorti^r l^tisiaake iB 

Mi!^: Sohau der i>: sjmber 
Wnn V>;6 b:< nm Ki^pf. 



Vt>t * yf^-V.-»-- ^ ^^MCÖS" — 






^> 






104 

II 'm lleiderlnul Stirbt meine Frau 
V«;l. Alemannia VIII 62. 

II 327 Km int ein Mädel hier 

Htr. 1, 2 hat da» Original Gülden. 

II »27 Ivb hob gheirat 

Von LKrk nach der Original-Hs. in Arnims Nachlaß 
hU rlohtl^ bohinden; nur hat dieselbe Z. 1 geheuratkj gehaust^ 

II .M27 Klviii hin ich, das weiß ich 

Vlirnch varllt^rt, vgl. auf Herselben Seite Klein bin t, 
kh^tn hhih i H<\ und II 790 und Alemannia XI 77 (unten). 
Ai\lloh lUiH dtnu UntorinnUil hol Radlof : Mei Diandl is kloa etc. 
(Vgl. AIrmaunI« XI 75). 

II 1128 Mnv*pH*tchfn, .yfargretchen 
S Alouuutnia XIV 194. 

II H:J8 SihH^immvn rwvi Hsrhle im Waßer herum 
\\\\ Original 8tot Z. 2 .in die Höh." Dasselbe hat noch 
f^lno 8HH\t\^ Uolgt^tMgt «Komm bei Mittemacht," die aber nicht 
\\ism ^Axim. Vgl. auch Alemannia Vffl 63 EMeier 45 (247). 

U H^'8 A ^«l^/ >v^N>irr HMif a bißl weiß 

\ bldorl a Uic^b und a bißerl a Treu 
Tud a bißt^rl a Falschheit is allweil dabei. 
NiX> S>hnadahüptl u S Ttv 
U .^:S «\kk \i:f^ mV o f>^<r ÄpM 

\\\ \tor IK aus Wirtomberg, die sich in Arnims NachlaB 
N^Ä^\del^ findoi ?5.ieh fv^l^inior Tannvim: 
Was uuui nur ein s<"*h<eiier Af^i. 
W^^^^v, or 'i^,'ir*en is5 ti»ul^ 
W.^> -,v,;i5i r,r;r e^:r. ^-^isrÄCs^ Mi^del SeUtsel>? 



A>^>^vNsv .^,>\v W> ;vv. <c>rcj T,7>,=. :j>eSe$^e^liM nreehi. da« 



sW x\Vi5N- o:v \:^,^;Nr^^.^,^r :<^J5!fa IHl zu AalukW 101 1. 

XX ÄS > 'r^ tr/T f'^Y r:»vr At<«KL 

XX ^-.t,, x,-> tri-v r^tmrr 1%/iwr '»iL. 



106 

II 330 Zu dir hin i ganga 

Die Aufzeichnung in der Sammlung Achims v. A. 8. Ale- 
mannia X 149. Vgl. EMeier 5 (15). Anders ders. 14 (68): 

Zu dir bin i ganga, 

Kein Weg ist mir z'weit, 

Zu dir gang i wieder 

Wenns Glegenheit geit. 

II 330 Zwischet mir nah und dir nah 
Vgl. EMeier 46 (252) 

Zwischen meim Haus und deim Haus 

Geht a breita Straß ö : 

Witt du mi net, magst du mi net, 

Kannst bleiba laßö. 

II 530 ÄU8 ists mit mir. Und meim Haus 
Die erste Str. häufig (s. unten zu S 331) und, wie hier, 
vilfach erweitert. 

II 330 Mein Schätzle ist klein 

Stet im Wh unter den Kinderliedern, wozu es aber 
nicht gehört. Nach LErks Mitteilung (er vermutet, sie stamme 
aus dem Badischen) lautet die Original- Aufzeichnung : 

Mein Schätzle ist klein, 
es bildt ihm viel ein etc. 

II 331 Wenn mein Schatz Hochzeit macht 

Im Wh (und auch im Original-Mscr.) stet Wann 

Mei' Diandl hot gheiraft, 
Und warum denn not mi? 
Und vor Leid muaß i sterben. 
Verzweifeln muaß i. 

Verzweifeln muast not, 
Verzweifeln is Sund: 
Hot an andere Muatta 
Wol no a schoens Kind. 
500 Schnadahüpfl'n S 55. 

II 331 Hab ein Ringlein am Finger 

Die Original - Niderschrift hat Z. 2 dadur, Z. 3 seh ich 
mein Seh. 

II 331 Aus ist es mit mir, Mein Haus 
In der Alemannia X 148 teilten wir eine Faßung mit, 
die sich in Arnims Nachlaß befindet: 

Aus ist es mit Dir, 
Mein Haus hat kein Thtir, 
Mein Thür hat kein Schloß, 
Und von Dir bin ich los. 

Dise findet sich im Wunderhom HI 119 f. (Ausg. v. 1835). 



llö 

tl 335 A lustiger Bue, der braucht 

S. Alemannia X 149 und XIV 195. EMeier 15 (71) 

II 335 Schoen rund ist mein Hut 

Schoe rund is mei' Huat 

Und schoe roth is mei' Bluat, 

Bin a Kerl wie a Teufl 

Und tanz'n kann i guat. 
50 Schnadahüpfl^n S 89. 

II 335 Schön bin ich nit. 

Es ist wol umgeformt nach Zaupsers Idiotikon, wo fol- 
gende Faßung sich findet: 

Schoen bin i not, reich bin i wohl, 

Geld hob i a ganz Beuderl voll. 

Gehn ma no drei Patzen o, 

Daß i not zwölf Kreuzo ho. 
Ebenso bei Radlof im Mustersaal (s. Alemannia XI 80). 

II 336 Drei Wolken am Himmel 
Vgl. Alemannia XI 73. 

II 780 Ich saß auf einem Birnenbaum 

Die zwei ersten Zeilen der 1. Str. und die zwei lezten 
der 2. Str. sind entnommen aus einem fl. Bl. v. 1610, welches 
7 Quodlibet unter dem Titel „Sieben lächerliche Geschnältz** 
enthält (neu abgedruckt und besprochen von ALübben in 
Zeitschr. f. deutsche Philologie XV, S. 48 ff.). Sie lauten dort 
(S 52): 

Ich stieg auf einen Birnbaum, 

Birnbaum, 

Rüben wollt ich graben, 

so hab ich all mein lebenlang kein bessere Pflaumen gessen. 

Abzällieder: 

]fene böne Döandefass 
gih ean di Schoul äann läame wass 
Dise zwei Zeilen fürt Weigand (hschr. Nachlaß) als 
Schulspruch aus der Wetterau an (mit der Bemerkung, daß 
wass aus der hd. Schriftsprache herrüre.) 

DIE HERAUSGEBER 



FINDLINGE 

1 Verse v. 1621 vom f Prof, Reuß in Würzburg aufge- 
zeichnet. 

Ach Gott wie gern ich wissen wolt. 
Wem ich auff Erden trauen solt, 
Efs ist itzunder worden neu 
Nur gute wort undt falsche treu. 



186 

\h:M\ mit Uhhr.inen u. Ri Harke r ; das braii rfefäckerlin 
YiiiiiKkoirrn \WMS\ hindcrm Itraiten riet cbend. im Herten- 
ntnliiiT iilnl Alck()ff«n 158«, im Epfenriet Bolt 1536, an 
thffi Hivf WImi', IiJinK«nc;nHl. Scolb. Riettoise (Zickenwisen) 
i«Im»iiiI«. fiOttnirhd^ linicrinffoii 1536; Ried u. Egisried in 
niinn AiM'ki*ni, •lun^niiu; Ifinterried Steinhofen; Hizaried 
Uftii^iMid. DiiM /i^jWf oherhiilh Ostrach; in Rieten Großelf. 
t«tMMiilii RirtvrffrtrffH^ clor kurze, ferner Rietschf Sind das PN? 
Rhtfiitntip^ im wfitfn Riet Bingen; Riedwisle a. d. Almand, 
Ktnhu .li^HofuluHt. A^/^r/^n/'W l^ini^enenBlingen, Feld. Acker beim 
hUpdu^fdlf* Oroßi^lf. im Weitenried Bingen. Homst. Urb. 18. 
Jlid, olu HohupHohonhof stand da. In BuUisriederhalde Sigm. 
/O^ftffiNi/i/ii'M (HtorMwang. In Bingen: Tauhenriedy Weckerrtedj 
WvihvtHrd. B«ind. aolih. Ktifhi*nrit>d. Zettenried Stctten n.E. 
IMt« vtM\ HohonvoU Iwitton eine molendina dicta an dem Riete 
(MHtpo lloU^rlingt^n llMW. Mono Zt. 11, 436. Das uralte Riedtal 
«UouIh^iv^ t»«^iW ^'»^ ^H*U8 qui dioitur Ruatotale WBÜ 1 169. 
Vm\ klotutMi WaÖiM* tUo Rird nimmt die Schmeien auf. 

^NiiH m. \ iirtM\ÄjitrtMfon «wischen zwei Markungen gleich- 
\U >Äaw darauf wachst l* Abhang nach einem Waßer, Mor, in 
l^au» lVui««ohKind hciuuM^ht^ Wort DWB VIU 72 flf. Huck FN 
vU^ loh Kanu nun Ihm don folgenden Ealreicben aoll. Flurn. 
u<ohl ^h^hor ouf5^^hoidou. woloho Btxloutung jedesmal zatnflt 

I^VrtMi'»! i'^tvrsohmoio« : Hxit*iifa^:^ zu Chrt^ Am stend. 
olu ,K<^uohai\l aoKoi'^ uf dou\ «>4-^»tM HaKstL U 1457. Ifone 11, 
'>i^x^ fi M,^UMU.^%1 >fci^u ^^h^O^n uf dem iam^<m Rain Tal- 
h^MW\ Vr 1 ls\< a. i:iXN; a\;c> in Kn^pöncvn u. Rang. Hmfiger 
K\un^ »U nu Schhov4^^«t'T .>hr.:*r.vorT. 1312: ein Weinbeif 
*^^ irf<»% ."^^Hy^i* XVti*/. t-Vtsia rS vVj:: Kuckr&mt usw. Das 
^Vhx in *,^^a U:\cx^r. a\ Wo>q^ '.ir^r: >V d. ß«wi am imdli 
?^x^*N W o> >.i3--r * 7t ' ^r; ci?** Tri*, hat noch 
xv^Vjtvvsv NA^^fSNft '--*. »-^^r- Nökr^^-^L. vf b-^tem rmimz oh 

^v ,\ >i.hv*.%^'.t ^"v^x ^"^ >• y^.'V'i-Jucf'r fcöoiDi* l^crv Z. ICh 

>sx^ *, ^v>> ^^*i M. Av >««.'. t:*^"* ■>».••• Vi.;r«i: i «T- G*%aräa'i 
o>*.\ ,v.\>cv>»s^^ Krvti'TK» r /•H.'*^fik Vitc^-j 2 Ikuä. H«pete— , 




244 

aus Wien schreibt man, daß die mß: arm^e im Balkan 
den bittersten mangel leide, fOrchterlichers als die erschöp- 
fung von Bulgarien soll man sich gar nichts denken können. 
Der ruß. General Benkendorf, der flrüher gesandter in Stut^ 
gart war, starb auf der reise von Schiumla nach Silistriamer 
vor elend als an Krankheit, also giebts warscheinlich bald 
fWeden und taußende sind abermal zwecklos hingeopfert. Es 
ist doch bequem ex alto litore diese Schifbrüche anzuschauen; 
aber sie tun einem darum nicht weniger leide. 

Als allzeit fertiger stammbaummacher, schikt mir der 
gute gr.: v.Mülinen eine ganze genealogie der Herren v. Ram- 
pach; sie wollen von einem Peter v. I^perschwil (:12322) ab- 
stammen. Die belege dazu bleibt er aber wiegewönlich schuldig. 
Er hat auch einen Heinrich : 1277 welcher also mit dem mar- 
achalken von Raperschwil bei Bodmer gleichnamig wire. 

Leben Sie wol und besuchen Sie bald wi^er an den 
alten meister 

Seppe. 

Viele grüße an die Ingen von mir und meinen Lnzemer 
gasten. 



Hochgeertester Herr! 

Ich sende Inen hier fürs Erste die bodmeriscbe ausgäbe 
der Pariser Hdschrft der Minnesänger; der Nauclerus ist so 
schwer und groß, daß ich mich nicht getraue ihn mitzuschi- 
ken« und deshalb auf eine Aneie Grelegenheit warte. Sollten 
Sie bei Irem heurigen Nei\jarsblatt i^rftberBischofazell:) irgend 
einen Oegenstand finden, bei welchem Sie vermathen könnten 
daß ich im Stande wäre Auskunft zu geben: so stehe ich von 
ganzem Herzen zu Dienste 

Ob der Franziskaner Berthold schon um das Jar 12&5 
in un$em Gegenden gepredigt hat? muß ich schon darum io 
Zweifel ziehen: weil Joh. Vitoduranus ausdrücklich sagt, daS 
er Leute gekannt habe, welche ihn predigen hörten. Indessen 
sind $eino l^r^Hiigten als Teutsche mir allerdings höchst wich- 
tig: weil sie in der Volkssprache gehalten worden sind, da 
Bertold selbst sie: oratio ne$ ruslicanas nannte, und ich neme 
mii dorn verbindlichsten Danke den gütigen Antrag an, den 
Sie mir maoheu. mir solche ad stamm legendi z. flbermachen, 
wozu sich eben jetzt eine iVlegenheit darbietet. Haben Sie die 
Oütt^ wir zu bemerken, wie bald ich sie znrdksenden soll? 

Ich habe in die:som SpSiUierKst eine Ausflaclit in den 
Uv\wg;iu und einige Gep^nden der Donau gemacht, wo mir 
eiuigv intereßautx' Nv^tizen über Minnes4Uiger und selbst ur- 
kundliche darunter, rur A^isbente geworden sind. 

Habe ;oh Inen den IL Band des Liedersaales noch nicht 
übersvhiokt. sv^ kann ich es nun sobald nicbt tliun : denn von 
allen nwh vorhamienen l^xenplaz^n sind die 12 ersten Bogen 



Sie für des fol ge a d cn morjgen doch eine ormöo pro aiis et 
§0€M SHBUBcnlesai konnten: vms micli luibeCrift: <o lud ieli 
Im meiner nnkuift eine BMifkwnrdise kleine s i inwih i n ir ron 
aeielinnnsen nnd gemüden aller wai^wn und Siegel, welebenur 
hr.KnpfiRnttcher Harcmann. wie o* ng^ auf Ire beBteHnng m- 
geaeadet kat. Da sie mir blo« ad Tid«dnm miigeieilt sind: 
ao weide ich äe w<4 bald snrnkaeDden mABen: kommen Sie 
alao, wenn aneh Sie »e «eben wollen, es ist wol d»* mi&be 
wert, dam sie sind recht bnv and eharaetmstiaeh ^readchnel 
es sind lantn* sehweia. waf^ien nnd Sie werden damnKr 
welche Ifaidea, welche wir sclnm Ukngst an kennen wünschten. 
I>ie Terhandliingen des groSoi rates sa St. gallen habe ich 
mit Tergnngen gelesen, es scheint man will anch dort jede 
Staatsgewalt in die ir gebärende stellang seien. 

Das Neiyarsblatt finde ich erb&nnlich wie aus dem a«^ 
mel geachatteh and in aller eile herabgeleiert, soll ich mich 
irren, wenn ieh den etwas schnellen nnd oft faolen h. PArer. 
Sebeitlin für den Terfasser halte? 

Hente ^lalte ich die nachrichi, daß einer meiner älte- 
sten fineonde [:Ton den knabeiÜAren an:] plöalich and one 
krank za sein, Tcrstorben ist. Wol jm, er war ein gerechter 
und woltitiger mann and gewiß rohet er sanft in der alten 
erde. Za^ich erhalte ich einen brief von dem H. v. Cotta 
ans Stattgart, welcher alles was ich in betref des epico|>atus 
eonst. vorgeschlagen habe, genemiget. es wird also ernst mit 
der Sache, and ich for lange an die hobelbank gespannte 

Seit 2 tagen hat die «cfciir, iren sis anbew^ich bei ans 
aofgeschlagen; ich denke also, daß Sie Dune reise nach Heri- 
San anch vertagt haben, and wol aaf einen sprang in die 
waldklaase kommen können. Sobald wieder heller himmel. 
hAtte ich last eine fart ad st. gallonem vorsanemen. ic^ 
höre gar nichts mer von meinem gaten and lieben Arxias, 
ob er schon in das große coenobiam des heiligen vaters Be- 
nedictas abgereist oder gegen alle erwartang, wieder aaf der 
besserang ist. 

Viele große an die Irigen and H. Oberamtmanns 

von Irem 

Joseftis Ercmita. 

Die winkelmänner bitte ich zam bachbinder za schikcn, 
und sich aach ein wenig am die monamenta boica erkan- 
digen za lassen. 



E. an St Agatha Tag 1830. 

,.Mentem sanctam spontaneam, honorem Deo 
„et patriae librationem dedit sancta Agatha."" 

Kommen Sie, wir wollen mit einander den gefl*orenen 
Bodensee, and all das teofelszeog, was die Schwaben and die 



gesdiriebcB ober eine neue ansirmbe seine« Idiotikons^ Saner- 
Under hax noeh 300 exein|dare der ersten anagnbe anf d«n 
laden Uegra; will sieh aber za einer neuen anflage in 1 qnart« 
bände Tent^ieiL 

Wenn die 1^ B<«teillen vom best^i Sieekborer wein an> 
gek(Hnnien sind, so laaeen Sie miehs doch aneh wissiai« damit 
ich der Weinprobe als alter w^nschwel^ beiwonen kann. 

Die Siegel und wappen des H. Haitmann habe ich noch 
bei handen and wünschte ser in Irer Anschannng darüber 
mit Inen zu sprechen. E& kommt aach die beinahe Tejnpeseene 
Helvetia dießmal endlich zorok. Ich sende Inen anch einen 
Tübinger Katalog ad statnm legendi: doch nnr anf 8 tage, 
indem ich selbst einige bestellongen za machen denke, ge&llt 
Inen einiges daraus, so will Ich es gerne mit d«n meinig»i 
verschreiben. Ich habe eine gute warme stnbe nnd ein noeh 
wärmeres herz für meine firennde. 

Ta antem vale et me amare 

perge 

LaSbei|r. 



E. am 10. Febr. 18aa 

Was sagen Sie mein lieber freund! zu dem einliegenden 
Briefe? und was wollen Sie, daB ich dem freiherm v. Müller 
friedberg, der mich noch zu einem Seigneur d*£ppishausen 
macht, antworten soll? ich stelle es ganz in Iren willen, ob 
ich die verlangte recensorische anzeige Irer gesch. des Thur- 
gaus machen soll, oder nicht? Sie wissen, daß ich weder 
schmeicheln noch heucheln kann, und die verschwei- 
gung meines namens habe ich gottlob' noch nie Ursache ge- 
habt zu verlangen. Daß Sie mich nicht als einen ungerech- 
ten oder neidischen mann kennen, hoffe ich ; aber ich gestehe, 
daß ich ser ungeschickt' bin zu loben, was soll ich tun? So- 
eben erhalte ich Iren brief von gestern, weil der böte stets 
zu faul ist, über die brücke zu gehen, und was er für mich 
hat, immer in der Färb zu Erlen abgiebt. 

Die beiden Rüdenpanzer habe ich angelegt und den 
einen, der mir nicht zu enge war, behalten, ich denke, es ist 
der, welcher 34 bazen kostet und lege dieselben hier bei. 
Ungeachtet ich Inen vorgestern, das was Inen unterwegs be- 
gegnen werde vorgesagt habe, [:aber den alten leuten glaubt 
man nichts mer:] so tut es mir doch leide, daß Sie meinen 
Schlitten nicht angenommen haben; aber ich freue mich hin- 
wieder, daß Ihre gesundheit nicht schaden gelitten. 

Daß Sie jezt den Agathias ganz ins Teutsche übersezen 
wollen, kann ich nicht billigen, warten Bio lieber, bis Sie 
nach einiger zeit im griechischen sich wieder ganz festgesezt 
haben. Sie werden, wenn Sie diesen Schriftsteller erst ganz 
bis zum ende gelesen haben, >iele und grosse sprachschwierig- 



258 

an den Walter von klingen, aber montag wollen wir den 
erenmann aufs brett nehmen, 

Sie haben einen ser schönen tag zu Irer reise über den 
Tannenberg gehabt, und ich bedaure den genuss dieser aus- 
sieht nicht mit Inen haben teilen zu können, aber meine 
handwerksleute werden diese woche noch nicht fertig. Hr. 
Huber macht viele und große pausen, das fördert nicht. 
Gestern kam er gar nicht und heute erst abends 4 ur. ich 
war gestern ein wenig an der sonne, und sie machte mir ser 
heiss. ich dachte dabei an die gallischen manner, welche jeit 
auf dem afHkanischen Sande lagern werden und gewiss nicht 
in die holen bände hauchen. Da am sonntage nicht gearbeitet 
wird; so könnte es wol sein, daß wir uns auf mittag in Haupt- 
wil antreffen würden. Meine stutte leidet noch immer an 
einem f\i6e; es ist ein elend wenn man pferde hat; ich warte 
mit sensucht auf den augenblik, wo die Dampfwagen allge- 
mein eingefürt werden, um mir auch einen anzasehaffen. 
HofiR^ntlich bekommen wir auch noch maschinen, welche wenn 
sie einmal aufgezogen sind, Codices abschreiben; dann will 
ich mir erst recht wol sein lassen und nichts als briefe schrei- 
ben. Leben Sie wol, mit groß und kleinen, die ich alle herz- 
lich grüsse, und vergessen Sie ja nicht mir die appenzeller 
leitung mitzubringen; worin H. i^eimut so strenge gezwaget 
worden sein soll. Bei H. oberamtmanns viele empfelungen 
von dem hof)po€ten 

Laßberg. 

E. am 22. Jun^ 1830. 

Meine ausflucht zu Inen, mein vortreflicher fineund und 
nach bar! ward abermal verregnet und ich muss Sie leider 
one mündlichen ab«^hied nach d^ii caslelhun thermarom, wie 
die römer das alte Baden hiessen« atoeisen lassen. 

ßs ist wieder eice leise kuiuie von einem neuen — alten 
in unserer nachbaDchaft beflndüchen codex membranaceus zu 
m^^eii ort^n gekommen« welche in solchen fällen besser zu 
:^iu ptle^n als jene de$ lezten Samstag von hier abgereisten 
II. hartmann. «K» $^i ein groAeis ahes buch auf pergament 
iretlrukt. mit hinein^malien bildem von alten beiden.'' so 
;ibu;ii8^^ne ^eb der jeai^ besiaer darüber, die handschrift lag 
ehemal auf einer benachbarten alten bürg, und jezo auf einer 
allen bune. leh »i^U noch in diecser woche die ansieht davon 
bek\>iiiiaexi. war»eheiuUoh hat die gebrochene schrift des XIV. 
iarhx den betMi«^ v^^ranla;$s!^t s^ fnr alten dmck anzusehen. 

die hineinirMiialien hetdnbchen büd«- lasoen auf die so 
vW vtHrbreiiiMe wt^K^Krwük det*i Rud. v. Ems schliessen. ve- 

l^k habe vakh «elKxa tw larvn daniber verwundert, 
4al tm ihNM einal a^^ (pwmmmtf klwi Tlivgmm ao gar keine co- 



264 

aus der Wyssischen auction habe ich eine große kistc voll 
büchor erstanden, nun guten tag und baldiges wiedersehen. 

Sepp. 

Ex vUla Epponis 20 Novbrs 1830. 
Clarissime Pupikofere! 

Dafi ich die epistel de dato 25 erst heute den 29. per 
8ulgen u. Erlen erhalten habe, sezet mich mer in Verwunder- 
ung als Ire seit mereren wochen unterbliebenen besuche in 
der Villa Eppouis; denn, wenn man selbst unwol ist, gehet 
man eben so wenig gern zu langweiligen kranken, als zum 
tanze, und krank war ich nur allzulange an einem ser hef- 
tigen stokkatharr; so daß ich nur mit anstrengung sprechen 
konnte, vor ein par tagen bekam ich von einem rauchenden 
ofen ein Dacapo« heute gehet es aber schon wieder besser. 
Indexen muss ich Inen mein verertester! gestehen, daß ich 
wHn'nd dieser zeit gerade denselbigen gedanken hatte wie Sie, 
nämlich, daß sich zwischen Bischoftaelle und Eppishausen eine 
unüberspringbare kluA geöffkiet haben müsse; weil selbst briefö 
nicht einmal den weg herüber finden. Ich bin nun auch in 
dem iH^Uiischen puncie mit Inen ganz einverstanden, daß bei 
s%^ gt^UiUeten umstanden und Umtrieben« ein einsiedler nichts 
Kh^^mst^;^ tun kann« als sich zu seinen büebem zu balteiu deren 
ich !^ii Irem lezten hiersiein. keine kleine zal verzehret habe, 
wie oin alter WalÜsch, deswn schhmd nie voll wird. Ich be- 
klag' die^'s Volk« da$ Sachen z« erstrebeii und auch schon 
5u halH^n ^ch einbildet, von welchen es oflRnibar die begriffe 
«i\*ht ohmial be^sozt. 

IMe re^ultate der neuen walen sind sprechende zeugen, 
xo*x dem w«s wir oae tüvinaüvHis v er uxSge n von der Zukunft 
or>Ä an^n Ä>Ilen, loh furvhte. daß die innere rohe unseres be- 
ttunxhijct^^n kantoivi^ auf lao^ leti gesstOct sein und noch mer 
t\Archte K*hs vUß uxvh ehe man voc ^H^t zur mhe gelangt, 
\*in; i'Htvv^ ^•^'^: ;Äri> vx^tim: ;rms eirwü e ii e ra e n firieden anlegen 
UKvhte. Äv xtc xtvv Wa5 dw a:?<SLivi$^fi anbetTift: so gestehe 
>c^v vU4 ^v *.s5e:>ett ^s^ftixs^xa dar^f^;i5 nicht «itsprochen 
"<iS r, .Uy Nrtsjv :4:fcl daÄ ^ vHlteSfcr die Romanze von den 
SevxW« ^;<«i^>^sr« ^y<v^ ,ä« VT»r^:»> zuclMt. der mir sribst 



v^t^N« ^,vx;ws*c. :^v^>^>, xxS:l.Ar-x^f xyra-j^Hfc J, J. Keiihani. gehört 
Ä^.^^^^v^l:^ $^^ .VNT. Ns^sä::^ r,-frr,fcT,n«»iytefn, dae tentschland 
>Ä^^< vi Väv Wtt ,äea x>Ä VSeiz^äea Sclwieiwfiscben aber, 
>Ä a; \¥ä ^>fc*NN X^t^Rv-c ^.:r ^ . ircrTn «rvct^c sucten. Daß die 
V ^^v \* v^>s^ v^^.i:SSrrt:tt^ /e:»ea Us. 5acw sei gleich beim 
.stvjv^ v,^t\>4.N^ Twss'v^-« Sföif^a rti^.c^ra'^nn- äA gUnbe daß 
>x^ ^N^^ YAN^^ xycxw >\vVtK. Wk:y^:T>^ » «ewi» «me wakrc 
ArN.vv ^^- Ä. XNe*^ *.v itÄ^ rtr «awat' >^«=^^-«:»4l 4er so wenig 
^*?^»^»v KiX X ,v< STt Ut^ jst XOTJ? k*di.e b.y^«^ »er da, 
4>if >vSKvt H.- Äv^ ^vr^^.vSWwa .vco« «er kla^vttschen 



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